kleinere Dateien, gleicher Ablauf
JPG, PNG und WebP online komprimieren
Zu große Fotos bremsen Websites aus, lassen E-Mails abprallen und sprengen Upload-Limits. OneImageTool komprimiert Bilder im Browser — Qualität per Regler einstellen, vorher und nachher vergleichen und herunterladen, sobald es passt.
Bei PNG-Quellen holst du die größte Ersparnis heraus, wenn du als Zielformat WebP oder JPG wählst. Mit Qualitätsregler und Formatwahl balancierst du Größe und Schärfe.
Zielformate
Was du exportieren kannst
Nimm das Format, das zu deinem Ablauf passt. JPG und WebP reagieren stark auf den Qualitätsregler; PNG bleibt verlustfrei samt Transparenz, schrumpft dafür weniger — es sei denn, du wandelst in WebP um.
| Format | Ideal für | Hinweise |
|---|---|---|
| JPG | Fotos, allgemeine Webbilder | Kleinste Dateien bei Fotos; keine Transparenz |
| WebP | Modernes Web, Apps, CMS-Uploads | Sehr gutes Verhältnis von Größe und Qualität; Transparenz möglich |
| PNG | Grafiken mit harten Kanten oder Alpha | Verlustfrei; nimm WebP, wenn die Datei kleiner sein soll |
drei Schritte
So komprimierst du ein Bild online
Hochladen
Zieh ein JPG, PNG oder WebP hinein. Abmessungen und Dateigröße erscheinen sofort.
Anpassen
Bewege den Qualitätsregler und zieh den Vergleichsgriff, um Details zu prüfen. Wechsle das Zielformat, wenn du WebP oder JPG brauchst.
Herunterladen
Speichere die komprimierte Datei, sobald Vorschau und Dateigröße stimmen.
wo kleinere Dateien sich auszahlen
Wann sich Komprimieren lohnt
Schnellere Webseiten
Bilder sind meist die schwersten Elemente einer Seite. Ein 3-MB-Titelbild auf 300 KB zu drücken, verkürzt die Ladezeit bei langsamen Verbindungen und verbessert Core Web Vitals wie Largest Contentful Paint — ohne das Motiv zu tauschen oder das Layout zu ändern.
Grenzen bei E-Mail und Formularen
Anhangsgrenzen von 10–25 MB und Formulare mit 2-MB-Limit begegnen dir überall. Eine Qualität von 75–85 bringt ein Foto meist unter die Grenze und sieht in normaler Betrachtungsgröße identisch aus.
Beiträge auf Social und Marktplätzen
Die Plattformen komprimieren jeden Upload noch einmal nach. Eine vernünftig große Datei gibt ihrem Encoder weniger zu zerstören — dein Angebotsfoto oder Post sieht am Ende oft besser aus als beim Hochladen der rohen Kameradatei.
Speicher und Backups
Screenshots und Kamera-Exporte häufen sich. Einen Archivordner als WebP mit Qualität 80 neu zu kodieren, halbiert die Größe regelmäßig, ohne dass man am Bildschirm einen Unterschied sieht.
Grenzen kennen
Wann Komprimieren wenig bringt
War eine Datei schon komprimiert — ein JPG aus dem Fotoeditor mit Qualität 70 oder ein aus dem Netz geladenes WebP —, bringt erneutes Komprimieren kaum etwas und kann sichtbare Artefakte auf die bereits eingebackenen stapeln. Wenn die Statistik nur eine kleine Ersparnis zeigt, liegt es meist daran.
Screenshots, textlastige Grafiken und Strichzeichnungen leiden bei niedriger JPG-Qualität: Harte Kanten bekommen Schlieren und verschmieren. Für solche Inhalte bleibst du besser bei PNG oder nimmst WebP mit hoher Qualität, statt den JPG-Regler herunterzuziehen.
Der größte Einzelgewinn ist meist ein Foto, das als PNG gespeichert wurde. PNG ist verlustfrei, deshalb speichert fotografischer Inhalt weit mehr Daten als nötig — ein Wechsel des Zielformats auf WebP oder JPG schneidet die Datei oft um 60–90 %, noch bevor du den Qualitätsregler anfasst. Sehr kleine Dateien (unter etwa 50 KB) lohnen eine weitere Optimierung selten.
das richtige Tool wählen
Komprimieren, skalieren oder umwandeln
Komprimieren kodiert dieselben Pixel mit weniger Bytes — Breite und Höhe bleiben gleich. Ist das Bild wirklich größer als nötig (ein 4000-px-Kamerafoto für einen 800-px-Platz), solltest du es zuerst skalieren; weniger Pixel verkleinern die Datei stärker als jeder Qualitätsregler.
Das Format zu wechseln, ist Komprimieren unter anderem Namen. Ein als PNG gespeichertes Foto schrumpft drastisch, wenn du es in WebP umwandelst, Transparenz inklusive — oft mehr Ersparnis als niedrigere JPG-Qualität.
Du hast einen ganzen Ordner? Die Stapel-Komprimierung nimmt bis zu fünf Bilder gleichzeitig und packt sie in ein ZIP. Und wenn du Kacheln für ein Social-Raster vorbereitest, zerlege das Bild zuerst und komprimiere danach die exportierten Kacheln, damit jede schnell hochlädt.